Das Problem: RFID

RFID ist die Abkürzung für Radio Frequency Identification und bedeutet soviel wie Funkerkennung.

Dieses technische System ermöglicht das Lesen und Speichern von Daten ohne jegliche Berührung oder direkten Sichtkontakt. Dazu werden bespielsweise Kreditkarten, Lebensmittel oder lebende Tiere mit einem Chip ausgestattet, der auf die Funkanfrage eines Lesegerätes antworten kann.

Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten machen RFID zu einer Technologie der Zukunft. Gleichzeitig öffnen sie aber auch einem unkontrollierbaren Missbrauch Tür und Tor. Aufgrund der eindeutigen Seriennummer jedes einzelnen Gegenstandes können beispielsweise individuelle Käuferprofile oder Bewegungsmuster erstellt werden. Zudem lassen sich Lesegeräte mit minimalem Aufwand missbrauchen - und schon sind sensibelste Informationen in den falschen Händen.

 

Beispiel 1: RFID-Chips in Pässen

Der in modernen Reisepässen enthaltene RFID-Chip ermöglicht nicht nur dem Grenzbeamten das berührungslose Auslesen der gespeicherten Daten, sondern auch Unbefugten in der Umgebung.